Eine Stadt zeigt ihren Charakter daran, wie sie mit den Menschen umgeht, die Unterstützung brauchen. Kolbermoor ist dann stark, wenn niemand zurückgelassen wird und soziale Verantwortung nicht nur
verwaltet, sondern gelebt wird.
Das beginnt bei verlässlicher Kinderbetreuung, setzt sich in familienfreundlichen Strukturen fort und reicht bis zu einer würdevollen Begleitung im Alter.
Familien brauchen Voraussetzungen, verlässliche Angeboteen, die Sicherheit geben und den Alltag erleichtern. Gute Betreuung, kurze Wege und verlässliche Angebote sind entscheidend dafür, dass
Familie und Beruf vereinbar bleiben.
Dazu gehört auch Betreuung in den Ferien. Wenn KiTas oder Schulen schließen, geraten viele Eltern unter Druck. Verlässliche Ferienangebote – für Kita‑Kinder wie für Schulkinder – sind daher ein
wichtiger Baustein echter Vereinbarkeit. Flexible Arbeitsmodelle können zusätzlich entlasten, doch die Stadt muss ihren Teil beitragen.
Ältere Menschen sollen darauf vertrauen können, dass sie gut versorgt sind, teilhaben können und ihre Lebenserfahrung geschätzt wird. Eine Stadt, die ihre Senioren ernst nimmt, stärkt ihr eigenes
Fundament.
Teilhabe bedeutet zudem, Barrieren abzubauen – sichtbar und unsichtbar. Menschen mit Behinderung, Kranke und Pflegebedürftige sollen selbstverständlich am gesellschaftlichen Leben teilnehmen
können.
Dazu gehören auch rollstuhlgerechte, öffentliche Toiletten, die im Stadtgebiet erreichbar sind und Menschen mit Einschränkungen echte Selbstständigkeit ermöglichen. Eine inklusive Stadt zeigt sich
im Alltag, nicht nur in Konzepten.
Wir wollen soziale Angebote vernetzen, bestehende Strukturen stärken und dort nachjustieren, wo Lücken entstehen.
Soziales gehört in die Mitte der Stadtentwicklung. Eine familienfreundliche, solidarische Stadt ist lebenswerter und zukunftsfähiger. Genau diesen Zusammenhalt möchte ich in Kolbermoor weiter
fördern und sichern.